Beeindruckende Zirkusshow am MORG

Beeindruckende Zirkusshow am MORG

Am Donnerstag, 19. Oktober zeigten die costrikanischen Artisten des Sozialzirkus Circo Fantazztico mit Einlagen aus ihrer aktuellen Show  „Der Hexentanz“ ihr Können. Die Jugendlichen aus Costa Rica, die zwischen 14 und 25 Jahre alt sind, beeindruckten mit Jonglage, Tanz, Boden- und Partnerakrobatik , Menschenpyramiden und Clownerie die Schüler und SchülerInnen.

 

Der Circo Fantazztico setzt in seinem Stück „Der Hexentanz“ die 1920 geschriebene, gleichnamige Geschichte der großen, costarikanischen Kinder- und Jugendbuchautorin und Pädagogin Carmen Lyra um, in der soziale Gerechtigkeit und die Rolle der Frau thematisiert, der Fundamentalismus des Mittelalters kritisiert und das ganze mit viel Humor und einer starken, bildhaften Sprache ausgedrückt wird.

 

Das Zirkus-Theaterstück "Der Hexentanz¨ handelt von einem Holzfäller, der tief im Wald Bekanntschaft mit einer fröhlichen Gruppe von Hexen macht. Diese sind jung, hübsch und frei und lieben es zu singen, zu tanzen und zu feiern. Spontan trägt der Holzfäller zu ihren Liedern eine geniale, neue Strophe bei und wird mit Freuden von den Hexen in ihren Kreis aufgenommen und belohnt. Als einige Tage später sein von Missgunst und Neid geplagter Nachbar dasselbe versucht, endet dies in einer Katastrophe.

 

Die SchülerInnen des MORG waren von der Show und dem Sozialprojekt begeistert, wie die folgenden Wortmeldungen zeigen:

„Voll cool! Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte, so beeindruckt haben mich die Artisten und Artistinnen.“

„Die Zeit ist so schnell vergangen und sie haben uns toll in die Show mit eingebunden. Ich freu mich schon, wenn sie uns in 2 Jahren wieder besuchen kommen.“

„Es ist unglaublich, dass die Artisten, die ja aus der ärmsten Gegend von Costa Rica kommen, auf der Straße so gewaltige Akrobatiknummern erlernen und einstudieren. Wir glauben immer, man braucht Kurse und tolle Fitnessstudios.“

„Ich finde es toll, dass sich der Zirkus und das Projekt nicht nur um das Akrobatiktraining, sondern auch  um die Schulbildung der Jugendlichen kümmern. So haben die Jugenlichen wirklich die Chance den Sprung aus der Armut zu schaffen.“

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